brain4free

Benutze dein Gehirn oder wir nehmen es dir wieder weg!

So ist der Homepagetitel zu verstehen. Wie ihr unter Ideen lesen könnt, wäre mit ungenutzem Hirnpotenzial durchaus ein sehr lukratives Geschäft zu machen. Die nötige Ressource wäre ja genügend vorhanden. Bis wir die Techniken dazu besitzen beschränke ich mich hier auf eine private Homepage mit meinen 3D Photos, ein paar gewöhnliche Photos und vor allem meinen Projekten die euch hoffentlich nützlich sind.

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WD "Advanced Format" HD mit LINUX

Diese Informationen sind im Moment anwendbar auf die Festplatten WD10EARS, WD15EARS und WD20EARS von Western Digital.

Die neueste Generation Festplatten von WD wechselt von 512 Byte zu 4 KByte grossen Datenblöcken, WD kennzeichnet dies mit “Advanced Format Drive”. Diese ersten Festplatten simulieren, um potenziellen kompatibilitäts Problemen aus dem Weg zu gehen, eine Festplatte mit 512 Byte Blöcken, was auch problematisch ist! Für mehr Informationen über die technischen Hintergründe könnt ihr diesen guten Artikel lesen: Western Digital’s Advanced Format: The 4K Sector Transition Begins

Als Linux benutzer musste ich leider feststellen, das WD die Festplatte ziemlich sicher mit Linux getestet hat aber es nicht als nötig erachtet, die nötigen Informationen bereit zu stellen.

Der Kleber auf der Verpackung suggeriert einen reibungslosen Betrieb mit Linux. Dies ist aber ein Trugschluss:
All other OS configurations - drive is ready for use as is

Auswirkungen ohne Anpassungen

Wenn man die Festplatte einbaut und ohne Anpassungen einsetzt (also überall die voreingestellten Werte benutzt), wird nicht viel Freude aufkommen. In diversen Versuchen konnte ich jeweils auf neu erstellten Partitionen und Filesystemen zeigen, dass die Schreibleisung nach kurzer Zeit (ca. 10 bis 15 min konstantes beschreiben) die Schreibgeschwindigkeit unter 1 MByte/s absinkt!

Was ist zu beachten?

Wie es WD für Windows XP dokumentiert, ist es nötig, die Partitionsgrenzen an den Grenzen der jetzt 4 KByte grossen Blöcke auszurichten. Für XP Benutzer stellt WD ein Tool zur Verfügung das dies sicherstellt.

Für den Einsatz mit Linux muss keine spezielle Software eingesetzt werden aber es ist zwingend nötig die Festplatte korrekt zu Partitionieren. Wenn ihr fdisk oder parted benutzt mit den voreingestellten Einstellungen wird die Festplatte falsch Partitioniert! Aktuelle Versionen von parted wurden angepasst, kontrolliert trotzdem ob die Partitionen korrekt ausgerichtet sind.

Um zu prüfen wie und wo eure Partitionen erstellt wurden könnt ihr fdisk verwenden:

fdisk -l -u

So sieht ein schlechtes Beispiel aus:

     
   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sdc1              63  2930272064  1465136001   83  Linux 

Es ist zwingend notwendig, dass der Start Wert durch 8 teilbar ist und entsprechend der End Wert plus eins durch 8 teilbar ist. Was in diesem Beispiel (was dem default Verhalten von fdisk, älteren parted und Windows XP entpricht) nicht der Fall ist!

  • Start durch 8 teilbar
  • (End+1) durch 8 teilbar

Was zu tun ist

Je nach dem was ihr üblicherweise verwendet hier die Anleitungen was ihr tun müsst:

fdisk

Die Details dahinter sind nicht ganz trivial aber das Resultat zählt. (Dank an Ted: Aligning filesystems to an SSD’s erase block size)

fdisk mit diesen Parametern erstellt alle Partitionen ausgerichtet an 4 Kbyte Blockgrenzen:

fdisk -H 224 -S 56 /dev/sdb

Partitionen ansonsten ganz normal erstellen und zur Sicherheit am Schluss nachprüfen.

parted

In gparted (parted Version mit GUI) habe ich die nötigen Einstellungen leider nicht gefunden, darum müsst ihr parted in der Konsole benutzen.

Wie beschrieben müsst Ihr sicherstellen, dass eure Partitionen an 4 KByte Blockgrenzen beginnen und enden. Relativ einfach geht das, wenn Ihr parted so umstellt, das alle Grössen in KByte angezeigt werden. (Ganz exakt in Kibibyte) Alle Grössen die Ihr eingebt müssen dann durch 8 teilbar sein.

Beispiel für eine Festplatte mit einer Partition (Beachted den Befehl unit kib)

parted /dev/sdb
(parted) unit kib
(parted) print
Model: ATA WDC WD15EARS-00Z (scsi)
Disk /dev/sdc: 1465138584kiB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: msdos

Number  Start    End            Size           Type     File system  Flags
 1      31.5kiB  1465136032kiB  1465136001kiB  primary  xfs


(parted) mkpart
Partition type?  primary/extended? p
File system type?  [ext2]? xfs
Start? 32
End? 1465138584
(parted) print
Model: ATA WDC WD15EARS-00Z (scsi)
Disk /dev/sdc: 1465138584kiB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: msdos

Number  Start    End            Size           Type     File system  Flags
 1      32.0kiB  1465138584kiB  1465138552kiB  primary
2013/04/01 12:26 · 13 Comments

Retrofit a Microscope

Ich hab mich wieder mal in Englisch versucht und ein kleineres Projekt von mir bei Make:Projects dokumentiert: Retrofit a Microscope

Dabei ging es darum einem alten Mikroskop mit Sonne und Spiegel als Beleuchtungsquelle eine zeitgemässe LED Beleuchtung zu verpassen.

Fertiges Mikroskop mit LED Lampen

2013/04/01 12:26 · 0 Comments

Public Domain Project und Plattenwaschen

Ich bin ja, neben so anderen Sachen, sehr aktiv im Public Domain Projekt.

Das Projekt möchte Musik erhalten und im Internet zugänglich machen. Das dürfen wir mit allen Aufnahmen machen, die keinen Urheberrechtsschutz mehr besitzen, da das mehrere Jahrzehnte geht, haben wir es mit alten und sehr alten Aufnahmen und Tonträgern zu tun. Ich kann da auch auf den sehr guten (und langen) Wikipedia Artikel zur Schallplatte verweisen. Alles sehr interessant und vor ein paar Jahren hätte ich nicht gedacht, mal so direkt damit zu arbeiten.

Alte Tonträger sind zum einen wertvoll weil sie Technikgeschichte dokumentieren und natürlich auch wegen der Musik von Dirigenten und Musikern die verstorben sind. Diese zu erhalten und vor dem Zerfall zu schützen ist da natürlich wichtig, tun ja auch genug Sammler. Diese Aufnahmen aber so gut wie möglich nutzbar zu machen, das macht sonst keiner. Wir legen viel Wert auf Qualität, damit die Aufnahmen auch Restauriert werden können, also alles verlustfrei als FLAC mit 24 bit und 96 kHz.

Auf der anderen Seite sind alte Tonträger schmutzig. Lange Lagerung, verstaubte Keller, Raucher und sonst noch alles was der Tonträger mitgemacht hat seit der Produktion. Darum ist es klar, dass die Reinigung ein wichtiges Thema ist für uns. Platten waschen ist hauptsächlich ein händischer Vorgang wobei es am Schluss darauf ankommt, dass alles Reinigungsmittel und Dreck von der Platte wegkommt, alles bis tief in die Rille. Dazu braucht man eine Plattenwaschmaschine die mit einer starken Vakuumpumpe den Dreck weg saugt.

Und weil es so schön ist, habe ich ein kurzes Video gemacht, um zu zeigen wie stark die Vakuumpumpe Wasser von einer Platte saugen kann:
Test mit neuem Auffangbehälter

Genau, ich baue für unser Projekt eine Plattenwaschmaschine. Könnte man auch kaufen kostet aber viel mehr, als sich unser Projekt leisten kann (Habe ich schon erwähnt? Wir suchen Sponsoren/Spender!)

Die bisher sehr spärliche Dokumentation, diverse Photos und ein paar Links zum Thema Plattenwaschen habe ich direkt im Public Domain Projekt Wiki notiert:
Die Plattenwaschmaschine des Public Domain Projekt

Erster Hackerspace in der Ostschweiz!

Nach längerer Planung, Diskussion und nach dem wir endlich genügend Leute von dieser Idee überzeugen konnten ist der Grundstein nun gelegt:
In St. Gallen ist der erste Hackerspace der Ostschweiz eröffnet!

Er nennt sich Ruum42

Informationen und Adresse:
Ruum42.ch

25 Microchips That Shook the World

Ein sehr schöner Artikel in der online Version des IEEE Spectrum, für alle die sich etwas für Technikgeschichte und Integrierteschaltungen interessieren:
25 Microchips That Shook the World

2012/02/08 10:04 · 0 Comments

Wichtiger Hinweis:

Trauen sie diesem Text nicht! Die Person die ihn geschrieben hat leidet unter psychischen Störungen, extremer Verwirrtheit, steht unter der Wirkung einer nicht unbedenklichen Menge an toxischen Umweltgiften und Hormonen die aus Abwässern stammen oder direkt in die Nahrungskette eingebracht wurden und Wirkungen zeigen können, wie unter massivem Drogeneinfluss.
Die Weltanschauung dieser Person kann nicht als objektiv bezeichnet werden. Durch einen massiv übermässigen Konsum von Unterhaltungsmedien wie Fernseher und Computerspiele in seiner Kindheit, die eine heikle Entwicklungsphase darstellt, konnte sich diese Person nicht wie andere normal in seine Umgebung integrieren.
Nehemen sie sich vor dieser Person in acht, sie kann sehr sprunghaft reagieren, ist sehr launisch, wierderspricht sich dauernd, nimmt nichts ernst und versucht andere Leute dauerhaft zu verwirren und damit ihr schönes, kleines Leben zu zerstören.

Der EG Gesundheitsminister

Last modified: 2010/11/02 20:30